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Dieser Text erklärt meine eigenen Gedanken zu den Keltischen Kreisbildern. Es geht hier um keinerlei dogmatische oder missionarische Absichten. Der Weg in die Tiefen des eigenen Selbst kann nur in absoluter (Meinungs-) Freiheit gegangen werden.


"Keltisches Erbe" ist nicht ausschließlich auf den Britischen Inseln oder in der Bretagne zu finden. Da die Kelten ein wanderndes Volk waren, hinterließen sie an verschiedenen Orten in ganz Europa ihre Spuren. Es geht in meinen Bildern nicht um eine historische Abhandlung und auch nicht um naturmagisches Brauchtum, sondern vielmehr um das geistige Erbe keltischer Weisheit.
Historisch bekannt waren die Druiden meistens als naturmagisch arbeitende Priester, die oft Rituale zelebrierten, die mit der einen großen Wahrheit nichts zu tun hatten. Leider ist es wenig bekannt das es auch Druiden gab, die nach den höchsten ethischen Grundsätzen lebten und handelten. Auf diese, nach dem reinen göttlichen Geist strebenden keltischen Druiden beziehe ich mich in meinen Bildern.

Die Druiden haben ihr Wissen nicht schriftlich festgehalten. Von den wenigen Zeugnissen (die u.a. in ihrer Kunst sichtbar sind ),lässt sich aber mit Gewissheit erspüren, dass die Botschaft eines ist mit den anderen erhabenen Weisheitslehren.
Die unmittelbare Kenntnis des Göttlichen (Gnosis) war den Druiden genauso wichtig wie der ursprünglichen Lehre der Christen oder Buddhisten um nur ein paar zu nennen. Leider ist dieses Wissen durch Unkenntnis verloren gegangen oder sehr entstellt. Um aus dem biblischen Evangelium nach Johannes (Kap. 1/5) zu zitieren :" Und das Licht scheint in der Finsternis, aber die Finsternis hat's nicht begriffen." D.h. all die liebevoll, göttliche Weisheit ist uns nahe und es liegt an uns , ob unser Herz dafür empfänglich ist. So sind meine Bilder ein Versuch , mich diesem großen geistigen Thema anzunähern.


Allgemein kann man zur Symbolik der Bändermuster sagen, dass diese Darstellungen für die Kelten ein Ewigkeitssymbol waren. Wie auch der Kreis selbst. Die Motive in der Mitte sind meist Mysterientiere oder Symbole, die bei den Kelten, Alchemisten und Gnostikern von großer Bedeutung sind. Die Symbole könnte man auf verschiedene Weise deuten. Allerdings ist mir selbst oft nur eine Teilerklärung möglich, da die Bilder ein innerer Entwicklungsweg sind. Vielleicht ist eine Erklärung für manchen Betrachter auch nicht nötig, da Worte die eigentliche Aussage nur andeutungsweise beschreiben können. Mystik und Symbole entziehen sich dem analysierenden Verstand. Der rein intellektuelle Verstand tötet die Seele, d.h. die tiefsten Wahrheiten sind immer im Inneren intuitiv erfassbar und näher als alles angelesene, antrainierte Wissen. Die allumfassende Wahrheit liegt als Keim im Herzen, in jedem Menschen verborgen. Wenn dieser Keim sich entfaltet, wird die Seele gereinigt und erneuert, daraus erfolgt ein neues Denken und Handeln, mit Herz und Verstand.
So beginnt ein Prozess, der die Loslösung vom Rad des Todes, des Leides, des ständigen wiedergeboren werden und erneutem sterben müssen zur Folge hat. Es findet dann die wahre Wiedergeburt zum ewigen Menschen im Feld der göttlichen Liebe statt.

 

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